Internationales Nestroy Zentrum
Und falls nicht: schicken Sie uns einfach eine Email an office@nestroy.at
„Große Neuigkeiten muß man haarklein erzählen.“
Aktuelles
Mein Freund
Mein Freund
54. NESTROY Spiele Schwechat
MEIN FREUND
27. Juni – 01. August 2026
Di, Mi, Fr, Sa 20:30 | So, 19. Juli 19:00
"Ich hab’ einmahl einen Freund g’habt, und seitdem hab’ ich gar keinen Abscheu mehr vor die Feind’."
Was bedeutet Freundschaft?
Auf wen kann man sich verlassen? Wem vertrauen?
Und hat man heutzutage als gutgläubiger, optimistischer, ja fast schon naiv denkender Mensch überhaupt noch eine Chance?
Auf die Probe gestellte Freundschaft, Verrat, Intrigen und Betrug stehen im Zentrum dieser beinahe melancholischen Komödie, in Nestroys einzigartiger, unverwechselbarer Sprache.
1997 erstmals bei den NESTROY Spielen Schwechat aufgeführt, kehrt diese postrevolutionäre Rarität nun in einer Neuinterpretation in die Rothmühle zurück.
Regie: Christian Graf
Vorverkauf ab 01. Dezember 2025
50. Internationale Nestroy-Gespräche
50. Internationale Nestroy-Gespräche
50. INTERNATIONALE NESTROY-GESPRÄCHE
30. Juni – 4. Juli 2026
NESTROY UND DIE WISSENSCHAFT
„Dann haben Sie auch alles, denn die größten Gelehrten haben von der Wahrheit nie mehr als eine Ahnung gehabt.“
(Schnoferl in Das Mädl aus der Vorstadt, Stücke 17, 27)
Programmpräsentation
Programmpräsentation
Pressekonferenz
THEATERFEST NIEDERÖSTERREICH
Am Montag, 04. Mai 2026 fand im Palais Niederösterreich gemeinsam mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Programmpräsentation der 19 Spielorte des Theaterfest Niederösterreich statt.
Die NESTROY Spiele Schwechat waren in ihrem 54. Spieljahr natürlich ebenfalls dabei.
Gemeinsam mit Intendant Christian Graf und Geschäftsführer Florian Haslinger, fanden sich Bühnen- und Kostümbildnerin Andrea Költringer, sowie eine kleine "Abordnung" des Schauspielensembles verteten durch Sophie Gerold, Paul Graf, Marie Christine Reisinger, Bella Rössler und San Trohar in den historischen Prunkräumen ein.
Fotos © Andreas Tischler
Internationale Nestroy Gesellschaft
Internationale Nestroy Gesellschaft
INTERNATIONALE NESTROY GESELLSCHAFT
Wenn Sie sich gerne mit den Stücken Johann Nestroys beschäftigen, ob im Theater, in Buchform, in wissenschaftlichem Rahmen oder wie auch immer, dann freuen wir uns, wenn Sie Mitglied der Internationalen Nestroy-Gesellschaft werden.
Die Internationale Nestroy-Gesellschaft wurde im Jahr 1973 gegründet, um die Beschäftigung mit dem Werk Johann Nestroys zu unterstützen, insbesondere im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und der Aufführungspraxis an den Theatern, sowie das Andenken an Johann Nestroy zu pflegen. Zu diesem Zweck veranstaltet die Gesellschaft Tagungen (Internationale Nestroy-Gespräche), organisiert Vorträge, gibt die halbjährlich erscheinende Fachzeitschrift Nestroyana heraus, deren Bezug im Mitgliedsbeitrag inkludiert ist, und veröffentlicht umfassendere Arbeiten in den Publikationsreihen Quodlibet und Bilder aus einem Theaterleben. Weiters hatte die Internationale Nestroy-Gesellschaft die Patronanz über die neue Historisch-kritische Ausgabe sämtlicher Werke Johann Nestroys inne, die 1977-2012 im Verlag Deuticke erschienen ist. Ihr Robert Meyer
Kontakt:
Internationale Nestroy-Gesellschaft
1050 Wien, Siebenbrunnengasse 21/5/37
E-Mail: gesellschaft@nestroy.at
www.nestroy.at/gesellschaft
Präsident: Robert Meyer
ZVR-Nummer 646732903
Mitgliedsbeitrag: Euro 33,-
(inklusive Abonnement der Zeitschrift Nestroyana)
Neu auf nestroy.at
Neu auf nestroy.at
Endlich auch auf unserer Hompage!
Die Stückfassungen von "Sieben/Zwölf Mädchen in Uniform" und "Ein gebildeter Hausknecht" wurden gescannt und sind nun ebenfalls abrufbar.
Zu beachten ist, dass es sich hierbei nicht um komplett von Nestroy geschriebene Stücke handelt.
Bei "Zwölf Mädchen in Uniform" hat Nestroy lediglich seine Figur des Sansquartier bearbeitet und zu "Ein gebildeter Hausknecht" meint Otto Rommel: „Es ist nicht ausgeschlossen, dass Nestroy auf den Dialog […] Einfluss genommen hat, von einer Bearbeitung kann aber wohl kaum gesprochen werden.“
Herausgegeben wurden die nun vorliegenden Textfassungen 1943 von Gustav Pichler
zu den Texten:
Zwölf Mädchen in Uniform | Ein gebildeter Hausknecht
Lastkrafttheater
Lastkrafttheater
UMSONST!
VON JOHANN NEPOMUK NESTROY
LASTKRAFTTHEATER BRINGT DAS LACHEN AUF BESTELLUNG!
Es geht schon wieder los: Frühsommerzeit ist auch 2026 wieder die Zeit der mobilen LKW-Bühne: In der neuen Saison transportiert der LKW mit UMSONST von JOHANN NEPOMUK NESTROY ein Stück des vielleicht bekanntesten österreichischen Komödienautors durch Ostösterreich. Dank dem LAND NIEDERÖSTERREICH, der ARGE LOGCOM, der Fachgruppe für das Güterbeförderungsgewerbe, der Fachgruppe Spedition & Logistik der WKNÖ, der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), der AK NÖ sowie den einzelnen Kommunen und Wiener Bezirken ist der Theaterbesuch für das Publikum GRATIS. Die Initiatoren MAX MAYERHOFER und DAVID CZIFER freuen sich, dass sie auch heuer wieder zu Ihnen kommen dürfen! Für die Regie des großartigen Spektakels konnte erneut die renommierte Theatermacherin NICOLE FENDESACK gewonnen werden. Erleben Sie eine geballte Ladung Spaß, Komik und Unterhaltung auf der ungewöhnlichen Bühne! Wir freuen uns auf Sie!
Das LASTKRAFTTHEATER ist ein Erlebnis für Jedermann! Besonders freut es uns, dass das Land Niederösterreich dem Projekt Lastkrafttheater den Niederösterreichischen Kulturpreis 2019 verliehen hat. Beste Unterhaltung und gute Laune sind bei dem preisgekrönten Spektakel auf dem LKW garantiert. Das Theater kommt 2026 über 30mal zu den Menschen und entführt die Zuseher*innen aus ihrem Alltag in die Welt des Theaters!
In unserer hektischen Zeit wird gerne auf das Innehalten vergessen: Der LKW parkt sich ein, Sitzgelegenheiten werden aufgestellt und das Theater entsteht plötzlich. Mit dem LKW des Sankt Pöltner Transportunternehmers KARL GRUBER rollt das wohl spontanste Volksfest durchs Land. Seit der Gründung 2013 hat Lastkrafttheater bereits über 320 Vorstellungen für rund 50 000 Besucher*innen gespielt. Schon jetzt darf sich das Publikum auf die Performance mit UMSONST im öffentlichen Raum freuen.
Und das erwartet Sie:
Arthur und Pitzl, zwei Provinzschauspieler eines kleinen Stadttheaters sind deprimiert, denn „bei Hochdruck herrscht in der Abendkasse Tiefdruck“. Arthur ist verliebt in Emma, die im Auftrag ihres Vormundes Finster aufgezogen wird. Doch es gibt Probleme, Arthur fehlt es an Vermögen und Reputation, Finster ist gegen diese Verbindung, deswegen möchte Arthur mit seiner Angebeteten fliehen. Finster ist mit seiner Mündel Emma inzwischen in eine andere Stadt in den Gasthof der Wirtin Sauerfass abgereist, Arthur und Pitzl reisen hinterher. Dort ist die Wirtstochter verliebt in den Kellner Georg, ihre Mutter die Wirtin hat aber andere Heiratspläne für Sie und möchte sie mit Ignaz, einem reichen Kapitalistensohn, verheiraten. So stürzen sich unsere beiden Bühnenhelden Hals über Kopf in aberwitzige, turbulente Abenteuer, die ihnen höchste Schauspielkunst und geniale Improvisation abverlangen … Erleben Sie das Spektakel, erfreuen Sie sich an regionalen Schmankerln und nehmen Sie am spontansten Volksfest Österreichs teil!
Sehen Sie Ihre gewohnte Umgebung in neuem Licht! Treten Sie näher, treten Sie ein, lassen Sie sich vom Lastkrafttheater verzaubern und Ihnen einen unvergesslichen Abend unter Sternen bereiten!
Regie: Nicole Fendesack
Mit: David Czifer, Max Mayerhofer, Anne-Sophie Delmas, Anaïs Marie Golder, Patrick Kaiblinger, Monika Schmatzberger
Die Aufführungen sind für das Publikum vor Ort kostenlos!
Nestroy und DIE FRAU Weiler
Nestroy und DIE FRAU Weiler
Burgtheater
Burgtheater
ZU EBENER ERDE UND ERSTER STOCK
Verkehrte Welt: Der Spekulant Herr von Goldfuchs im ersten Stock verliert sein Vermögen und muss seinen Bankrott erklären, während der mittellose Tagschreiber Adolf Schlucker zu ebener Erde nach einem unverhofften Erbe ein reicher Mann wird. Auch in Sachen Liebe geht es im Mietshaus von Herrn Zins drunter und drüber. Von geordneten Verhältnissen kann keine Rede sein.
Johann Nestroys musikalische Satire über die Launen des Glücks wurde nach der Uraufführung 1835 zur szenischen Sensation: Zwei Stockwerke gleichzeitig auf einer Bühne hatte man bis dato nicht gesehen. Bis heute liefert diese Idee ein zwingendes Bild für die Dialektik zwischen Überfluss und Mangel.
Regie: Bastian Kraft
"WER KEIN GELD HAT, SOLL AUCH NIX ESSEN."
Schauspielhaus Graz
Schauspielhaus Graz
Frühere Verhältnisse | Von nun an ging's bergab
Posse von Johann Nestroy mit Liedern von Hildegard Knef
Der wohlhabende Holzhändler Scheitermann und seine Frau Josephine suchen neue Dienstboten. Als Peppi Amsel, die bereits für Josephines Vater gearbeitet hat, sich bewirbt, wird sie sofort eingestellt. Auch der zweite Bewerber, Anton Muffl, ist ein alter Bekannter – diesmal vom Herrn des Hauses –, doch leider kennt Anton ein Geheimnis, das der erfolgreiche Geschäftsmann um jeden Preis wahren will: Seine früheren Verhältnisse sind nämlich weit weniger mondän, als er es gerne hätte.
Johann Nestroy entlarvt in »Frühere Verhältnisse« die verlogene Doppelmoral seiner Figuren, die allesamt versuchen, ihre Vergangenheit zu vertuschen, um besser voreinander dazustehen und möglichst viel Nutzen aus dem Beziehungsgeflecht zu ziehen. Sie alle kehren unter den Teppich, was nicht ins Bild passt, das sie von sich gezeichnet haben.
Die österreichische Regisseurin Ruth Brauer-Kvam inszeniert – mit der Grazer Musikerin deeLinde an ihrer Seite – Nestroys Einakter als durch und durch musikalischen Abend. Sie verwebt dazu das Stück mit Liedern von Hildegard Knef und lässt so den Meister des Alt-Wiener Volkstheaters auf das Werk der legendären Chansonsängerin treffen. Zum unverwechselbaren Stil der Knef-Songs gerät der Standesdünkel von Nestroys Figuren gehörig ins Wanken. Nach dem gesellschaftlichen Aufstieg droht der Fall: Von nun an ging’s bergab!
Regie: Ruth Braucher-Kvam
Bühne: Monika Rovan
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Musikalische Leitung: deeLinde
Dramaturgie: Herbert Graf
Licht: Harald Töscher
Scheitermann: Željko Marović
Josefine: Annette Holzmann
Peppi Amsel: Karola Niederhuber
Anton Muffl: Tim Breyvogel
Tiroler Landestheater 25/26
Tiroler Landestheater 25/26
DER TALISMAN
Posse mit Gesang von Johann N. Nestroy
PREMIERE 26. April 2026
Tiroler Landestheater (Grosses Haus)
Als eines der Meisterwerke und meist gespielten Stücke Nestroys zeigt Der Talisman voll brillanter Komik und scharfzüngiger Dialoge die Kritik an den Verhältnissen seiner Zeit auf.
«Überhaupt hat der Fortschritt das an sich, dass er viel größer ausschaut als er wirklich ist.»
Nestroy
Wider das Vorurteil widmet sich Nestroy mit seiner herausragenden Sprachkunst messerscharf den Themen Ausgrenzung, Opportunismus und (Alltags-)Rassismus – heute genauso brandaktuell wie 1840 bei der Uraufführung, in der Nestroy selbst den rothaarigen Außenseiter Titus Feuerfuchs und dessen Kampf um Anerkennung spielte. Willkommen in einer Welt, die ihr Glück mehr vom Schein als vom Sein abhängig macht: Alle Menschen haben hier die gleichen Chancen, fast alle …
«Aber checkst du Tirol, dass i des Land verlassen hab,
weil mi zu viele Leit fragen, ob i Deitsch sprechen kann?
Weil mi di Leite fragen, wo meine Wurzeln sein.
Unds ma dann nid glaben, wenn i sag im Ötztal drein»
Nenda Neururer: Mixed Feelings, 2021
Grotesk, satirisch und bitterböse: Nenda und der Musiker Bernhard Neumaier werden gemeinsam den bissigen Geist Nestroys musikalisch originell in die Gegenwart transferieren. Und mit Dominique Schnizer inszeniert ein ausgewiesener Nestroy-Spezialist das erste Mal in Innsbruck. Seit 2017 widmet sich der österreichische Regisseur, mit viel Respekt, verstärkt seinem Lieblingsdichter, indem er mit Gespür behutsam das Original mit Tempo, pointiertem Witz und Hintergründigkeit das 19. Jahrhundert heutig werden lässt – und umgekehrt.




