Mein Freund

54. NESTROY Spiele Schwechat
27. Juni bis 01. August 2026
Di, Mi, Fr, Sa 20:30

So, 19. Juli 19:00

"Ich hab’ einmahl einen Freund g’habt, und seitdem hab’ ich gar keinen Abscheu mehr vor die Feind’."

Was bedeutet Freundschaft?
Auf wen kann man sich verlassen? Wem vertrauen?
Und hat man heutzutage als gutgläubiger, optimistischer, ja fast schon naiv denkender Mensch überhaupt noch eine Chance?

Auf die Probe gestellte Freundschaft, Verrat, Intrigen und Betrug stehen im Zentrum dieser beinahe melancholischen Komödie – in Nestroys einzigartiger, unverwechselbarer Sprache.

1997 erstmals bei den NESTROY Spielen Schwechat aufgeführt, kehrt diese postrevolutionäre Rarität nun in einer Neuinterpretation in die Rothmühle zurück.

Mein Freund © JuliaAquaArt (Paul Graf)

Regie

Christian Graf

Bühne & Kostüm

Andrea Költringer

Live-Musik & Komposition

Otmar Binder

Regieassistenz & Produktionsleitung

Sophie Hörlezeder

Regiehospitanz

Hannah Frühwirth

Bühnenrealisierung

Harry Spitzwieser

Bühnenbau & Mann für Alles

Christoph Weiß

Maske

Martina Reitinger

Lichtdesign

Harald Töscher

Kostümassistenz

Luisa Zeitler

Maske

Manuela Gögginger, Flora Zobernig

Licht & Ton

Alex Wanko

Bühnenbau

Martin Miehl, Stefan Puffer

Bühnenmalerei

Thomas Zimbo Zimmermann

Plakat- & Promofotos

JuliaAquaArt

Grafik

Lori Trauttmansdorff

Fotos

Barbara Pálffy
SPALTNER Besitzer einer Druckerei
FANNY seine Tochter
JULIUS FINT
SCHLICHT
HOCHINGER ein Maurer
THERES seine Frau
MARIE beider Tochter
HUMMER Besitzer einer Leihbibliothek
SCHIPPL dessen Ladendienerin
HERR VON STEIN Juwelier
AMALIE VON STEIN seine zweite Frau
CLEMENTINE Steins Tochter aus erster Ehe
MADAME SAUVEGARDE Clementinens Gouvernante
ANTON Bodyguard in Steins Hause
LISETT Personal Assistant in Steins Hause
FELLNER ein Journalist
KOGL ein Widerstandskämpfer im Untergrund
EVA seine Frau
TONI beider Tochter
MADAME VON KARTENBLATT
FRAU ZWIDERWURZ eine Köchin
AUGUSTINA GOLDENSTEIN eine Nonne
STUTZL ein kleiner Junge

Vorspiel
Zu Spaltners Bedauern verlässt Julius die Buchdruckerei, um sich selbständig zu machen. – Auftrittslied Schlicht Vorspiel, 3 (R: „Das wär’ so a Stoff jetzt, allein ich verschluck’s, / ’s kennt ja so jeder Mensch die Geschichte des Druck’s.“). – Spaltner möchte Schlicht seine Buchdruckerei übertragen und ihm seine Tochter Fanny zur Frau geben. Doch Schlicht lehnt ab, da er eine andere Frau liebt. Zwar grollt Spaltner ihm nicht, dennoch nimmt er Schlicht das Versprechen ab, aus der Stadt fortzugehen, damit Fanny ihn nicht mehr zu Gesicht bekommt. Großzügig bietet Spaltner Schlicht ein Darlehen an, das dieser ablehnt, zumal Julius ihm dazu rät. Er bittet seinen Freund Julius, seiner geliebten Amalie einen Abschiedsbrief zu bringen. Angeblich in Schlichts Namen bittet Julius Spaltner um das Darlehen und legt einen gefälschten Wechsel über 2.000 Gulden vor. Gerne bezahlt Spaltner das Geld, ist allerdings höchst verwundert, als ihn Schlicht, der es sich anders überlegt hat, kurze Zeit später ebenfalls um das Darlehen bittet. Als Schlicht hört, dass Julius das Geld bereits geholt hat, vertauscht er in einem unbeobachteten Moment den falschen Wechsel gegen einen richtigen und geht. Zwar ist er enttäuscht, dass Julius ihn auf diese Weise hintergangen hat, doch ist er sich sicher: „[…] ich werd noch Freuden, viel Freuden erleb’n an diesem Freund.“

1. Akt
Schippl ist verärgert, weil Marie seit ihrer Anstellung für mehr Kundschaft in der Leihbibliothek sorgt. Er erzählt Theres, Marie habe sich bei der Arbeit in Baron Hohenfint verliebt, und empfiehlt ihr, ihre Tochter aus der Anstellung zu nehmen. Die Familie Hochinger ist sehr erfreut, den seit langen Jahren nicht gesehenen Vetter Schlicht begrüßen zu können. Hochinger, stets bemüht, die Armut der Familie nicht merken zu lassen, bietet ihm großzügig eine Unterkunft an. Dennoch erkennt Schlicht die wahren Verhältnisse und versichert Theres, er sei nicht auf „blutsverwandtschaftliche Brandschatzung“ aus. Unter vier Augen erzählt Schlicht von seiner unglücklichen Liebe zu Amalie, die er vor sechs Jahren zurückließ. Zwei Wochen nach der Trennung hatte sein Freund Julius Fint ihm geschrieben, Amalie habe eine andere Wahl getroffen. Bei Hummer erhält Schlicht eine Anstellung als Geschäftsführer. Darüber ist Schippl sehr verärgert, zumal Hummer ihn wegen seines unfreundlichen Verhaltens gegenüber der Kundschaft zurechtweist. Marie warnt Schlicht vor der Feindschaft des Ladendieners, doch Schlicht sagt: „[…] ich hab’ einmal einen Freund g’habt, und seitdem hab’ ich gar keinen Abscheu mehr vor die Feind!“ Clementine hält die Bibliothek für einen geeigneten Ort, um mit ihrem Geliebten Julius ein heimliches Gespräch zu führen, doch Julius fühlt sich von Marie beobachtet. Clementine möchte wissen, ob sie zum Casinoball mit oder ohne Schmuck erscheinen soll. Sie verabreden, dass sie am nächsten Tag auf Maries Haarschleife achten soll. Ist sie blau, soll sie ohne Schmuck, ist sie rot, mit Schmuck erscheinen. Nach Clementines Weggang versichert Julius Marie, nur sie allein zu lieben. Er wünsche sich aber, dass sie eine rote Schleife im Haar trage, weil sie seiner verstorbenen Schwester dann so ähnlich sehe. Gerne ist Marie dazu bereit. Schippl warnt Marie vor dem angeblichen Baron, doch sie glaubt ihm nicht. Besorgt erkundigen sich Herr und Frau von Stein in der Bibliothek nach dem Verhältnis zwischen ihrer Tochter und Baron Hohenfint. Mit Erstaunen erkennt Schlicht in Frau von Stein seine geliebte Amalie. Sie verspricht, ihm bei einem geheimen Treffen alles zu erklären. Sie verabreden, von Schippl unbemerkt belauscht, dass Amalie noch am selben Tag ein Buch holen lässt, auf dessen letztes Blatt Schlicht einen Plan für ein Treffen schreiben soll.

2. Akt
Schippl erscheint in Steins Haus. Clementine vermutet, er wolle ihrem Vater von ihrem Verhältnis mit Baron Hohenfint berichten, und bezahlt ihm ein hohes Schweigegeld. Tatsächlich jedoch verrät Schippl Herrn von Stein die heimliche Verabredung zwischen Amalie und Schlicht. Unterdessen hat Amalie die verborgene Botschaft erhalten und schickt Lisette mit dem Buch und einem Brief, in dem sie Schlicht bittet, zu ihr zu kommen, zur Leihbiliothek. Noch im Haus wird Lisette von Stein aufgehalten. Er liest auf der letzten Seite, dass Schlicht Amalie um ein Treffen am Abend bei Hochinger bittet. Den Brief entdeckt er nicht. Wütend will Stein sofort seine Frau zur Rede stellen, doch Schippl beruhigt ihn und empfiehlt, bis zum Abend zu warten. Heimlich bringt Lisette Schlicht zu Amalie. Sie erzählt, dass Julius ihr seinerzeit versichert habe, Schlicht habe eine andere Liebe gefunden. Deshalb habe sie dem Drängen ihres Vaters nachgegeben und den verwitweten Stein geheiratet. Zu ihrer Verwunderung reagiert Schlicht scheinbar ungerührt auf diese Enthüllung. Amalie bittet ihn, nicht wiederzukommen, und wünscht ihm, dass sein „Lebensweg sich friedlicher gestalten möge“ als der ihre. Nüchtern stellt Schlicht fest: „Item, mit diesem Glückwunsch schließt sich unsere im Beginn so vielversprechende Idylle gleich einem Roman, dessen Verfasser zwischen dem ersten und zweiten Band gestorben ist […]“. Bei Hochinger schüttet Schlicht sein Herz aus, weil ihn die Begegnung mit Amalie doch tief berührt hat. Unterdessen hat Julius um Maries Hand angehalten. Ihr Vater würde sich jedoch Schlicht als Schwiegersohn wünschen. Nach seiner Erfahrung mit Amalie kommt für Schlicht aber eine neue Beziehung nicht in Frage. Marie hat den Verdacht, dass Julius und Schlicht sich kennen. Schlicht leugnet das entschieden ab, und Julius geht darauf ein. Stein stellt Schlicht über das geplante Rendezvous zur Rede, aber Schlicht versichert, Amalie habe das Treffen entschieden abgelehnt. Aus Wut über Schlichts Verhalten droht Stein ihm Prügel an, Hummer kündigt ihm die Stellung, und Hochinger weist ihn aus seinem Haus. Einsichtig nimmt Schlicht alles hin und verspricht, die Stadt in einer halben Stunde zu verlassen. – Couplet Schlicht II, 20 (R: „Ja hat denn die Sprach da kein anderes Wort“). – Bei dem abendlichen Ball kann Julius die über und über mit Juwelen geschmückte Clementine zur gemeinsamen Flucht bewegen. Er schickt sie mit Schippl, der ihm seine Dienste angeboten hat, zu befreundeten Landleuten nach Finsterbach und verspricht, selbst in einer Stunde nachzureisen. Unerwartet tritt Schlicht dem halbwegs siegesgewissen Julius in den Weg und hält ihm vor, ihn um Amalies Liebe gebracht zu haben. Doch Julius, nie um eine Antwort verlegen, erklärt, ganz im Sinne seines Freundes gehandelt zu haben, da Amalies Vater seine Einwilligung zu der Hochzeit sowieso verweigert hätte. Als Schlicht ihm den gefälschten Wechsel vorhält, spricht Julius von „jugendlicher Unbesonnenheit“ und bietet an, den Wechsel zu begleichen. Doch Schlicht behält den Wechsel, weil er auf diese Weise Julius’ „moralischen Tod im Sack“ habe. Er verlangt, dass Julius, wenn er Marie heiratet, sie glücklich macht. Sollte dies nicht der Fall sein, werde er zurückkehren. Beruhigt hört Julius von Schlichts Reiseplänen. In diesem Augenblick schlägt Stein Alarm, weil er das Verschwinden seiner Tochter mitsamt den 100.000 Gulden teuren Brillanten bemerkt hat. Zwar fällt sein Verdacht auf der Stelle auf Julius, doch dieser ist nicht nur selbst anwesend, sondern erklärt auch öffentlich, er werde ein Mädchen von niederem Stand heiraten. Stein ist verzweifelt.

3. Akt
Clementine ist überglücklich, als Julius endlich in Finsterbach eintrifft. Großzügig bezahlt er die Familie Kogl für ihre Dienste, zumal Clementine noch einen Tag bei ihnen verbringen soll. Julius will in die Stadt zurück, um alle Verdächtigungen von sich abzulenken und eine sichere Flucht zu ermöglichen. Da er keine Ruhe habe, bevor er Stein nicht Clementines Schmuck zurückgebracht habe, bittet er seine Geliebte, ihm die Brillanten auszuhändigen. Schippl macht Toni Avancen, ohne zu merken, dass sie sich über ihn lustig macht. Schließlich gibt sie ihre Abneigung offen zu, was Schippl tief beleidigt. – Duett Schippl, Toni III, 5. – Schlicht eröffnet Schippl, dass es Julius um einen Diamantenraub geht und Schippl als Helfer mit einigen Jahren Gefängnis bestraft werden könnte. Unter diesen Umständen ist Schippl gerne bereit, Schlicht zu helfen. In einem, wie er meint, unbeobachteten Moment versenkt Julius das Kästchen mit den Juwelen in einem hohlen Baum, doch nach seinem Weggang holt Schlicht es wieder heraus. In Hummers Haus freuen sich unterdessen Hochinger, Theres und Marie auf die bevorstehende Hochzeit. Als Julius endlich erscheint, wirft er Marie Untreue vor, läßt die Feierlichkeiten abbrechen und stürzt wütend aus dem Raum. Ohnmächtig sinkt Marie inmitten der empörten Gäste auf einen Stuhl. Sogleich bekommt Steins Verdacht gegen Julius neue Nahrung. Er hält Julius’ Gründe für vorgeschoben. Unter diesem Druck gesteht Julius scheinbar zerknirscht, einen Fehler gemacht zu haben, und bittet Marie auf Knien um Verzeihung und Versöhnung. Die Trauung soll auf der Stelle stattfinden. Doch in diesem Augenblick führt Schlicht Clementine herein. Er überreicht Stein die Juwelen. Um Marie zu schützen, berichtet Schlicht in kurzen Worten von Julius’ Untaten. Mit einem Schrei stürzt Marie in die Arme ihrer Mutter. Noch glaubt Julius, seinen Kopf aus der Schlinge ziehen zu können, und droht Schlicht mit einer behördlichen Untersuchung. Doch Stein hat bereits den Gerichtskommissär herbeigerufen. Nun ist auch Julius klar, dass seine Sache verloren ist. Stein entschuldigt sich bei Schlicht und gibt ihm 10.000 Gulden, die zur Belohnung ausgesetzt waren. Auch bei Hochinger ist Schlicht wieder wohl gelitten. Schlicht will das Geld Marie für ihre Aussteuer schenken. Hochinger macht den Vorschlag, dass Schlicht selbst das Mädchen heiraten soll. Gutmütig stimmt Schlicht zu: „Ich –? Ja, mein Gott – ich hilf ja gern, wo’s nötig ist.“ Man einigt sich, zunächst Stillschweigen über dieses Vorhaben zu bewahren und Marie einige Wochen Zeit zu geben. Auch Schippl geht nicht leer aus: Gegen eine kleine Zulage nimmt er seine Arbeit bei Hummer wieder auf und stellt zufrieden fest: „[…] – mag auch an der G’schicht manches zu tadeln sein, den Ausgang find ich brillant.“

Aus dem „Nestroy-Schauspielführer“ von Jürgen Hein und Claudia Meyer, Verlag Lehner

Jürgen Hein, Johann Nestroy, Karl Zimmel

50. INTERNATIONALE NESTROY-GESPRÄCHE

30. Juni – 4. Juli 2026

NESTROY UND DIE WISSENSCHAFT

„Dann haben Sie auch alles, denn die größten Gelehrten haben von der Wahrheit nie mehr als eine Ahnung gehabt.“(Schnoferl in Das Mädl aus der Vorstadt, Stücke 17, 27)


Dienstag, 30. Juni 2026
Anreise nach A-2320 Schwechat, Justiz-Bildungszentrum (Schloss Altkettenhof), Schlossstraße 7 
18:30 Begrüßung
20:30 Schloss Rothmühle, Rothmühlstraße 5, 2320 Schwechat-Rannersdorf
Aufführung der 54. NESTROY Spiele Schwechat Mein Freund (Regie: Christian Graf)

Mittwoch, 1. Juli 2026
08:45 Begrüßung und Einführung
09:00 Sebastian Hauck (Leipzig, D): „In welche Kategorie gehörst du, in die der Dummköpfe oder die der Irren?“ Spropositi in der Improvisationscomoedie zwischen Gelehrtensprache und Wahnsinn
09:30 Roman Lach (Daegu, KOR): Lesende Frauen in der Komödie
10:00 Kaffeepause
10:30 Gernot Waldner (Wien, A): Reformpläne auf der Bühne. Nestroys Blick auf Wissenschaft und Bildung vor 1848
11:00 Thomas Assinger (Salzburg, A): Junge Gelehrte. Eine Sozialfigur der Aufklärung macht Komödie
11:30 Gespräch über Stück und Inszenierung mit Christian Graf und Johann Hüttner
Mittagessen
14:00 Janina Piech (Wien, A): Wissenschaft als theatrale Praxis zwischen Erkenntnisanspruch, Geschlechterordnung und Skepsis
14:30 Sebastian Fink (Innsbruck, A): Nestroy und die Philosophie
15:00 Kaffeepause
15:30 Lisa Niederwimmer (Wien, A): Künstler:innenkörper als Wissensobjekte der Medizin
16:00 Bernhard Doppler (Paderborn, D): Humoralpathologie und Theater. Nestroys Das Haus der Temperamente
16:30 Peter Gruber (Wien, A) / Ulrike Tanzer (Innsbruck, A): Höllenangst-Inszenierungen – ein Gespräch
18:30 Heurigenbesuch

Donnerstag, 2. Juli 2026
08:30 Christoph Stoll (Innsbruck, A): Nestroy und die Rechtswissenschaft: Theater, Recht und Satire im 19. Jahrhundert
09:00 Federica Rocchi (Perugia, I): Das ,Licht des Wissens‘ am Beispiel Der Affe und der Bräutigam
09:30 Kaffeepause
10:00 Daniel Milkovits (Wien, A): Faschismus als Volksstück? Fritz Hochwälders Himbeerpflücker und die Provokation der Komödie ,nach Auschwitz‘
10:30 Magdalena und Martin Gronau (Berlin, D): Rezeption österreichischer Literatur, insb. Grillparzer und Anzengruber, bei Erwin Schrödinger
Mittagessen
13:30 Fanny Platelle (Université Clermont Auvergne, F): Gelehrte und moderne Erfindungen in Jacques Offenbachs Operetten Barbe-Bleue (1866), Le Voyage dans la Lune (1875) und Le Docteur Ox (1877)
14:00 Sigurd Paul Scheichl (Innsbruck, A): Kann man Nestroys Possen ,interpretieren‘?
15:00 Kaffeepause
15:30 Markéta Grill-Hynesová (Wien, A): Neueste Erkenntnisse aus der Schikaneder-Forschung
16:00 Imelda Rohrbacher (Wien, A): Digitale Edition der „Schaubühne“ (1905-1918) von Siegfried Jacobsohn – Zum Repertoire der Dramenabdrucke und modernen Gelehrten
16:30 Chiara Haas, Judith Kerschbaumer, Ulrike Tanzer (Innsbruck, A): 50 Jahre Internationale Nestroy-Gespräche Schwechat. Zahlen, Fakten, Themen.
19:00 Sektempfang im Schloss Rothmühle (Rothmühlstraße 5, 2320 Schwechat-Rannersdorf)
19:30 Festakt zu den 50. Internationalen Nestroy-Gesprächen

Freitag, 3. Juli 2026
08:30 Marc Lacheny (Université de Lorraine, F): Raimund ins Französische übersetzen: Ein spannendes kollektives Projekt
09:00 Henk J. Koning (Putten, NL): Franz Wallner (1810-1876) – Raimundkopist und St. Petersburger Publikumsliebling
09:30 Kaffeepause
10:00 Anna Stuhlpfarrer (Wien, A): Entfesselte Fantasie. Oskar Kokoschka und die Bühne
10:30 Artur Robert Białachowski (Wroclaw, PL): Ein Fest auf Polnisch – Zu ebener Erde und erster Stock in der Fassung von Zygmunt Anczyc aus den Sammlungen der Ossoliński Bibliothek in Wrocław/Breslau
11:00 Mario Huber (Krems, A): Das Kabarett als soziale und mediale Praxis. Österreichisches Bühnengeschehen 1955-2000
Mittagessen
Ausflug nach Berndorf und gemeinsamer Ausklang (Otmar Nestroy, Ulrike Tanzer)

Moderation: Matthias Mansky, Maria Piok, Ulrike Tanzer
Konzeption: Matthias Mansky, Walter Pape, Ulrike Tanzer
Organisation: Rania Abbas-Ragab, Christian Graf, Florian Haslinger, Matthias Mansky, Ulrike Tanzer

Nachtwandler 2026

Bereits Tradition hat unsere alljährliche
NACHWANDLER AFTER SHOW PARTY

Direkt im Anschluss an die Vorstellung mit Musik und Drinks im Garten der Rothmühle.

Sa, 11. Juli 2026 | Beginn: 23:15 | Eintritt frei!

>> NÖN Partyrückblick 2025 mit Fotostrecke