Nur Ruhe, III / 8–13  

 
I/01-09: Zimmer in Schafgeists Haus
I/10–12: Freie Gegend
I/13–16: Zimmer in Schafgeists Haus
 
II/01–09: Garten in Schafgeists Haus
II/10–13: Freie Gegend mit Weidengebüsch
II/14–17: Garten in Schafgeists Haus
 
III/01–02: Park-Anlage
III/03–07: Magazinboden in der Lederfabrik
III/08–13: Zimmer in Schafgeists Haus
III/14–18: Amtsstube
 
 

Verwandlung
 

(Zimmer in Schafgeists Hause, wie im Anfange des Stückes.)

abstand

8. Scene

(Frau Schiegl, dann Schafgeist, Frau v. Hornissl und Peppi.)

FRAU SCHIEGL (ängstlich zur Mitte eintretend). Es kommen Leut’ ins Haus, der Amtschreiber dabey – mir kommt so was gleich nicht richtig vor, wo ich von G’richt was merck’. (Geht zur Seitenthür rechts und ruft hinein.) Herr von Schafgeist kommen S’ g’schwind.

SCHAFGEIST (von innen). Was giebt’s.

FRAU SCHIEGL. Nur g’schwind Herr v[on] Schafgeist.

SCHAFGEIST (aus der Seitenthüre rechts tretend, Frau v. Hornissl und Peppi folgen ihm auf dem Fuße). Is was g’schehn?

FRAU SCHIEGL. Es kommen Leut’, und ich möcht drauf schwören es sind G’schwor’ne.

SCHAFGEIST. So hat sich denn alles verschworen gegen mich.

FRAU v. HORNISSL. Herr v[on] Schafgeist, wier sind in Ihrem Schutz!

FRAU SCHIEGL. Mir scheint der H[err] Amtschreiber is auch dabey.

SCHAFGEIST. Der Amtschreiber? mein Todfeind? Ich bin nicht z’Haus, ich flücht mich. (Will eilig in die Seitenthüre rechts ab.)

FRAU v. HORNISSL (Ihn zurückhaltend). Sie wollen uns verlassen? Nein – nein –! Ich klammere mich fest an Sie.

SCHAFGEIST. Aber Sie sehn ja daß ich mich flüchten muß –

FRAU v. HORNISSL. Wier sind schutzlose Geschöpfe, Peppi klammere dich auch an ihn.

PFPPI. Wenn Sie es wünschen.

FRAU SCHIEGL. Ich glaub’ auch der Herr v[on] Hornissl – (Die Mittelthür öffnet sich.)

FRAU v. HORNISSL. Himmel, mein Mann! (Sinckt ohnmächtig Schafgeist in die Arrne.)

 

9. Scene

(Herr v. Hornissl, Klecks, Wächter, die Vorigen.)

HERR v. HORNISSL (mit Klecks und den Wächtern zur Mittelthüre eintretend). Ertappt und überwiesen!

KLECKS. In ·ipso facto·, das beschleunigt den Lauf der Gesetze.

SICHAFGEIST. Herr Amtschreiber Sie müssen erst – (zu Frau v. Hornissl) aber meine Gnädige

HERR v. HORNISSL (zu Klecks). Bitte diese Stellung besonders zu ·notieren·.

SCHAFGEIST (zu Frau v. Hornissl). So erhohlen Sie sich doch (setzt sie in einen Lehnstuhl).

HERR v. HORNISSL. Diese beyden (auf Frau v. Hornissl und Peppi zeigend) sind meinem Privatgrimm, der (auf Schafgeist zeigend) ist der Justiz verfallen.

SCHAFGEIST. Sie müssen erst wissen Herr v[on] Hornissl –

HERR v. HORNISSL. Brauch’ gar nix zu wissen, das ·Criminaltribunal· weiß Alles.

KLECKS (zu Herrn v. Hornissl). Bitte um nochmahlige Nahmhaftmachung sämtlicher Verbrechen.

HERR v. HORNISSL. Er ist mit meiner Frau auf und davongegangen.

KLECKS. Wiederrechtliche Ehestörung, erschwerende Umstände auffallende Stellung bey geschehener .Attrappierung..

HERR v. HORNISSL. Meine Ehre als Gatte is ·compromittiert·.

KLECKS. Das auch; verheurathete Ehrenbeleidigung, erschwerende Umstände, Alter der Verlockten.

HERR v. HORNISSL. Meine Tochter hat er aus den väterlichen Armen gerissen.

KLECKS. Das hat er auch gethan? Ungesetzlicher Kinderraub, erschwerende Umstände[,] Einführung der Schuldlosen in den gleichzeitigen Wohnort eines verführerischen Werckführers.

SCHAFGEIST. Hören S’, jetzt hab ich’s bald genug.

KLECKS. Still’, das Gericht hat nie genug.

HERR v. HORNISSL. Seinem Neffen, der den meinigen ins Wasser gestürzt hat, hat er zur Flucht verholfen.

KLECKS. Das hat er auch gethan? Unterschleif und Theilnahme an Mordversuchs·attentat·verdacht, erschwerende Umstände –

SCHAFGEIST (höchst ärgerlich). Daß Sie ein boshaftiger dummer Kerl sind.

KLECKS. Also auch Ansehnsverletzung des ·Representanten· des ·Criminaltribunals·? Erschwerender Umstand ein öffentlicher dummer Kerl? Da häufen sich zu viele Verbrechen. Fort mit ihm! (Winckt den Wächtern.)

SCHAFGEIST. Was wär das!?

FRAU v. HORNISSL (welche sich mittlerweile erhohlt hat). Gott was wird mit uns geschehn!?

HERR v. HORNISSL (seiner Frau und Peppi einen gebietherischen Winck gebend). Unten wart’t der Wagen!

SCHAFGEIST (zu Frau Schiegl). Lauf Sie zum Herrn Syndikus – (zu Klecks) der wird Ihnen gleich –

KLECKS. Der ist in die Stadt auf die ·Gaudé· gefahren.

SCHAFGEIST. So wend’ ich mich an Herrn Amtmann –

KLECKS. Der liegt zu Haus auf’n Tod. Ich bin das Gericht, und das Gericht sagt, fort mit ihm!

SCHAFGEIST. (·desperat·). Jetzt werd ich eing’führt, ah da soll ja doch –!

FRAU SCHIEGL (die Hände ringend). Himmel der gnädige Herr –!

KLECKS. Keine weiteren ·Dicentes· –

DIE WÄCHTER (Schafgeist in die Mitte nehmend). Wier haben Befehl.

KLECKS und HERR v. HORNISSL. Aufs Gericht! (Zugleich.)

SCHAFGEIST. Das is zum Schlagtreffen. (Zugleich.)

(Die Wächter führen Schafgeist zur Mittelthüre ab, alle übrigen folgen.)

 

10. Scene

[(Splittinger, dann Franz.)]

(Splittinger allein, tritt nach einer Pause aus der Seitenthüre lincks.)

SPLITTINGER (allein). Niemand hat mich gesehn von dem plauderhaften Volck im Hause, ich kann also hier mit eben der Sicherheit verweilen, wie im Magazin.

FRANZ (aus Seitenthüre lincks eintretend). Herr v[on] Splittinger – ich hab’Ihnen vom Magazin aus daher gehen sehn, und hab’ eine nothwendige Meldung nicht unterlassen wollen; der Gesell Rochus Dickfell hat sich abermahls auf eine Art betragen, daß ich ihn hab fortschicken müssen.

SPLITTINGER. Was fällt Ihnen ein? er wird hier bleiben.

FRANZ. Das geht durchaus nicht. Wenn einer zum zweyten Mahl -

SPLITTINGER. Laßt mich ungeschoren mit euren albernen Gebräuchen. Ich bin Herr, und meinem Willen zu gehorchen[,] ist der einzige Gebrauch, den ich fortan in meinem Hause dulde.

FRANZ. Auf diese Art kann ich ferner nicht mehr die Ordnung aufrecht erhalten, und mir bleibt nichts übrig als mit schwerem Herzen einen Platz zu verlassen, auf welchem mein Vater so lang mit dem redlichsten Eifer – um den guten Herrn Schafgeist thut’s mir am meisten leid, daß der die Kränckung erleben muß, über sein blühendes Geschäft den, bey solcher Leitung unvermeidlichen Ruin mit Riesenschritten hereinbrechen zu sehen.

SPLITTINGER. Ich habe Sie diesmahl ausreden lassen; nun gehen Sie, oder bleiben Sie nach Belieben, vergessen Sie aber ja nicht wieder, daß Sie mein Werckführer und nicht mein Hofmelster sind – ·A propos·, bald hätt ich vergessen, ich habe diesem Rochus eine Zulage von 5 fl wöchentlich versprochen, die werden Sie ihm von nun an ausbezahlen.

FRANZ. Was!? – nein was zu arg ist, das – ich bitt’ um meine Entlassung.

SPLITTINGER. Die sollen Sie haben, Sie edler wackrer Mensch, der den Vater anfeindet, weil die Tochter seine Zudringlichkeiten zurückgewiesen hat.

FRANZ. Das hab ich –? ich versteh’ Ihnen nicht.

 

11. Scene

(Rochus, die Vorigen.)

ROCHUS (zur Mitte eintretend). Ach, das is herzbrecherisch, das muß man nur anschau’n!

SPLITTINGER. Was ist’s Rochus?

ROCHUS. Ich hab schon viele die Händ’ rIngen g’sehn, aber in dem Grad, hat s’ noch keiner gerungen.

SPLITTINGER (etwas erschreckend). Du sprichst doch nicht –?

ROCHUS. Von meiner Leocadia, ja. Wenn Sie s’ stehn säheten auf’n Damm, wie sie hinunterjammert ins schlammige Wasser, und glaubt sie muß das Ding herauflamentieren.

SPLITTINGER. Was denn?

ROCHUS. Ihr Alles, ihr Höchstes is ihr ins Waser g’fallen. Wie sie der Laffberger hat wollen zum Wagen schleppen, hat s’ das Brasselett, was [sie] von Euer Gnaden kriegt hat, verloren; ohne Zweifel is [es] in Teich abikugelt.

SPLITTINGER. Wenn’s nur das ist, da soll sie sich trösten, bis morgen wird sie ein schöneres haben.

ROCHUS. Ja, das thät’s, wenn sie nicht ganz Wesen wäre, aber Euer Gnaden haben es hier mit einem Wesen zu thun. Eine andere die dencket sich, wenn ich nur wieder ein’s krieg, die aber sagt, das war das erste Geschenck seiner, mit züchtigem Erröthen, Liebe. Diamantpalläste sind ein Schmarrn dagegen! Das heißt »Schmarrn« hat sie nicht g’sagt, sie hat was anderes g’sagt, das is aber alles Eins, mit einem Wort so spricht nur ein Wesen. Die Bauern halten s’ für verruckt, aber der Zartfühlende, möcht’ mit ihr weinen, das Ziehvaterherz schluchzt, während der Bauer »Oje« sagt.

SPLITTINGER. Ja, es läßt sich doch nichts andres thun –

ROCHUS. Sie hat einen Plan g’macht, sie hat g’sagt, der ganze Teich muß verschütt werden, dann müssen Arbeiter kommen von ·Pompejus· und ·Herculorum·, das is glaub ich Hundert Stund hinter Amerika, so weit geht ein Wesen in seine Ideen, und die müssen dann das Brasselett ausgraben. – so sag ich, Kind, da wär’s ja viel besser, wenn man den Teich ablasset – »Ablassen?« sagt sie – »Ablassen? ganz recht, nur schnell« – und lächelt, und macht Bewegungen, wie man in höhern Ständen den Wahnsinn ausdruckt – (macht die Hände·action· der italienischen ·Primadonnen· in den Wahnsinnsscenen.)

SPLITTINGER. Den Teich ablassen? nun ja, das kann geschehn.

FRANZ. Das kann nicht geschehen Herr v[on] Splittinger.

SPLITTINGER. Was haben Sie zu sprechen, Sie sind entlassen.

FRANZ. Noch bin ich im Haus, der Herr v[onl Splittinger wissen das nicht so, darum muß ich’s sagen, wier haben ein trockenes Jahr, schlechten Wasserstand, wenn der Teich abgelassen wird, bis wann wird er sich wieder füllen? Eine ganze Parthie Häut’, die eingelegt ist, kann uns zu Grund gehen, große Bestellungen sind gemacht, die Fabrick kommt ins Stocken –

ROCHUS (zu Splittinger leise). Das muß ich doch auch verstehn; ’s nix als Eifersucht, er will daß sie das Präsent von Ihnen nicht haben soll.

SPLITTINGER. Das wird die Sache des neuen Werckführers seyn. Es geschieht wie ich gesagt.

ROCHUS (zu Franz). Sie sind entlassen und der Teich wird abg’Iassen.

FRANZ. Eine Pflicht hab ich hier noch zu erfüllen und die ist, Herm Schafgeist von allem in Kenntnis zu setzen. (Will in die Seitenthüre rechts ab.)

 

12. Scene

(Frau Schiegl, die Vorigen.)

FRAU SCHIEGL. Schrecklich! So ein Mann führen s’ auf’s G’richt!

SPLITTINGER und FRANZ. Wem?

FRAU SCHIEGL. Den Herrn v[on] Schafgeist.

SPLITTINGER. Meinen Onkel? (Zugleich.)

FRANZ. Nicht möglich! (Zugleich.)

FRAU SCHIEGL. Der gute Herr –

SPLITTINGER. Und der Syndicus in der Stadt – Mein Pferd gesattelt – im ·Carriere· will ich ihn hohlen. War[t]e, Amtschreiber, das sollst du bereun! (Eilt zur Mitte ab.)

FRANZ. Es kann nicht seyn, ich lauf auf’s Amt. (Läuft ebenfalls zur Mitte ab.)

(Frau Schiegl folgt ihm.)

 

13. Scene

(Rochus allein.)

(Monolog dann Lied, nach dem Liede zur Mitte ab.)

ROCHUS. Also aufs Amt haben s’ ihn g’führt, den Herrn von Schafgeist? Macht nix, das riegelt ihn a Bißl auf. Der Mann is zu passioniert auf die Ruh’! D’ Leut’ wollen sich immer in die Ruh’ setzen, und wenn man sich hineinsetzt, das is ja keine Ruh’. Es giebt nur eine eigentliche Ruhe, und in die muß man sich legen – da is von Sitzen keine Red’! – Ich sag’, der Mensch is gar nicht zur Ruhe geboren, denn warum hätt’ er sonst so einen Dégoût vor der ewigen Ruh’? Mit der zeitlichen Ruh’ is das gar a Spaß! Da lamentieren d’ Leut’ immer: ãO Gott, wenn ich nur vor diesem und jenem a Ruh’hätt’!" und wenn s’ nacher Ruh’ haben, is ’s ihnen erst nicht recht!

Lied

1.
»Vom Tisch hol’n s’ mich weg!« sagt a Doktor, »ich wett’,
Heut’ noch hol’n s’ mich wieder dreimal aus ’n Bett,
Die Plag’ von ein’ Doktor is wirklich zu groß,
Meiner Seel’, ich wär’ lieber beim Fiaker a Roß!«
Jetzt mißlingen ihm Kuren an bedeutende Leut’,
An solche, wo gleich d’ ganze Welt darüber schreit:
»Dem gnädigen Herrn Vielfraß is der Magen zerplatzt,
Die hysterische Frau hat er gar ganz verpatzt!« –
Jetzt lassen ihm d’ Patienten a Ruh’ –
Und glaub’n S’, ’s is ihm recht? – Gar ka Spur!

2.
»Kaum wird’s Tag, klopft wer an – der Traiteur is es leider,
Zwischen sieben und neue sekkier’n mich drei Schneider«,
Lamentiert ein Herr – »’s wird wieder klopft,’s is ein Schuster,
Dann kommt d’ Quartierfrau, ich kenn’ s’ an ihr’n Huster.«
Auf einmal ein Sollizitator erscheint
Und mit ihm vom Wechselg’richt zwei gute Freund’,
A Wucherer laßt ’n einsperr’n, den Herrn, auf a Jahr,
Jetzt is das Gerenn’ von die Gläubiger gar,
Der Herr hat jetzt auf einmal a Ruh’ –
Und glaub’n S’, ’s is ihm recht? – Gar ka Spur!

3.
»Was z’ viel is, is z’ viel!« sagt a blutjunges Weib,
»Nicht drei Schritt’ durch ’n Tag geht mein Mann mir vom Leib,
Das b’ständige Schmeicheln ennuyiert ein’ am End’!
Bald küßt er mir’s G’sicht ab und bald wieder d’ Händ’!«
A Jahr drauf red’t der Mann nicht ein zärtliches Wort,
In der Fruh tut er gamezen, dann rennt er fort,
Und fragt s’, wenn er spät heimkommt: »Wo warst du, Schatz?«
Da gamezt er wieder und schlaft wie a Ratz!
Vor dem Mann hat jetzt ’s Weiberl a Ruh’ –
Und glaub’n S’, ’s is ihr recht? – Gar ka Spur!

4.
»Das Achtgeb’n,« lamentiert a Mama, »is a Plag’!
Meine Tochter, der rennen die Männer so nach!
Der steckt a paar Zellen ihr zu hinter mein’ Rücken,
Der tupft sie am Nacken, der tut’s in Arm zwicken!«
’s Madl kommt in die Dreißig, und ihre Physiognomie
Spricht niemand mehr an auf dem Wasserglacis,
Bis nach zehne rennt s’ mit der Mama hin und her,
Von Verführung und Anfechtung zeigt sich nix mehr.
Mit ’n Achtegeb’n, da is jetzt a Ruh’ –
Glauben S’, der Alten is ’s recht? – Gar ka Spur!

5.
»Von der Eifersucht meiner Frau bin ich sekkiert!«
Klagt ein Eh’mann, »ich weiß, daß mir nachg’forscht wird,
Ich riskier’ ein’ Stich mit ein’ Dolch, wenn’s mi einmal trifft,
In jeder Golatschen z’ Haus fürcht’ i a Pfund Gift!«
Endlich denkt sich die Frau: »Bei dem Mann da nutzt nix –
Und ganz andre Herr’n schmachten nach mir zärtlichen Blicks,
Ich werd’ mich unterhalten, so gut als ich kann,
Und kränk’ mich nicht mehr um den Kerl, mein’ Mann!«
Von ihrer Eifersucht hat er jetzt Ruh’ -
Und glaub’n S’, ’s is ihm recht? – Gar ka Spur! (Ab.)

1. Act: Scene 01–09: Zimmer in Schafgeists Haus
1. Act: Scene 10–12: Freie Gegend
1. Act: Scene 13–16: Zimmer in Schafgeists Haus
 
2. Act: Scene 01–09: Garten in Schafgeists Haus
2. Act: Scene 10–13: Freie Gegend mit Weidengebüsch
2. Act: Scene 14–17: Garten in Schafgeists Haus
 
3. Act: Scene 01–02: Park-Anlage
3. Act: Scene 03–07: Magazinboden in der Lederfabrik
3. Act: Scene 08–13: Zimmer in Schafgeists Haus
3. Act: Scene 14–18: Amtsstube