Hans-Jürgen Schrader |
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ist seit 1988 ord. Professor für deutsche Literatur an der Universität Genf (lehrte zuvor 18 Jahre an der Universität Göttingen). Er ist Präsident der Société genevoise d'études allemandes, korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften, ausgezeichnet mit dem Ehrenkreuz (1. Kl.) für Kunst und Wissenschaft der Republik Österreich. Schwerpunkte der wissenschaftlichen Publikationen und Editionen sind die religiöse Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts (Pietismus und Quietismus, Toleranzbestrebungen, Inspirationspoetologie, Aspekte der literarischen Säkularisation), Dichtungen der Goethezeit (v. a. Kleist und Goethe, Hainbund, Bräker, Brentano), des Vormärz und Realismus (Heine, Freiligrath, Grillparzer, Raabe, Keller, Meyer, Wagner), zur österreichischen Gegenwartsliteratur. Sachschwerpunkte sind jüdisch-deutsche Reflexionen, die literarische Adaption frühneuzeitlich-spiritualisticher, magischer und magnetisch-sympathetischer Konzepte, Fragen der Theorie und Geschichte literarischer Gattungen (Brief, Lyrik, [Auto-]Biographie), zum Wechselverhältnis von literarischem Markt und Literatur, zur Buch- und Zensurgeschichte. Curriculum und Schriftenverzeichnis hier |
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